Öko-Landbau in Tansania mit Brot für die Welt
Tansania: Mit Öko-Landbau gegen den Hunger
Wenig Regen, wenig Fachwissen, wenig Ertrag: Viele Kleinbauernfamilien können sich kaum ernähren. Brot für die Welt hilft ihnen zusammen mit einer anglikanischen Partnerorganisation durch neues Saatgut und agrarökologische Methoden mehr zu ernten.

Familie Mwita, die in diesem Projekt vorgestellt wird, konnte sich früher nur ein oder zwei Mahlzeiten am Tag leisten. Die Wende kam mit den Mitarbeitenden des regionalen Partners von Brot für die Welt. Sie halfen der Kleinbauernfamilie, ihre Landwirtschaft umzustellen mit Saatgut von bisher kaum gebräuchlichen Feldfrüchten, durch Schulungen zu nachhaltigen Anbautechniken und sie boten Ernährungsberatung an.

Nun zieht die Familie neben Reis und Bananen auch Avocados, Auberginen, Tomaten, Chinakohl, lokale Kohlsorten sowie Papaya, Paprika, Passionsfrüchte und Okra. Diese Vielfalt sichert sie ab, da Unwetter oder Trockenphasen immer nur wenigen Feldfrüchten schaden, die anderen bringen gute Erträge oder sind bereits geerntet. Überschüsse verkauft die Familie auf dem Markt.

Vom Gewinn kann sie die Schulgebühren für die Kinder bezahlen und außerdem noch etwas sparen – einerseits für Notfälle, falls mal jemand krank wird oder die Ernte doch mal zu gering ausfällt, andererseits für die Zukunft der Kinder, die – so wünschen es sich die Eltern – einmal Lehrer oder Ärztinnen werden.

Vor allem aber kann sich die Familie jetzt täglich drei abwechslungsreiche Mahlzeiten leisten. Und keiner muss mehr hungrig schlafen gehen!
Marlies Strehl
Dass dieses Projekt gelingt, dazu kann auch unsere Gemeinde im fernen Lüneburg - können auch Sie – beitragen:
Spende an:
Kirchenkasse Ev.-ref. Kirchengemeinde Lüneburg-Uelzen
Volksbank Lüneburger Heide
IBAN DE61 240096 0300 0172 3049 02
Verwendungszweck: Spende Brot für die Welt
Für Spenden stellt die Kirchengemeinde Spendenbescheinigungen aus, die bei der Steuererklärung geltend gemacht werden können.
Fotos: Jörg Böthling, Brot für die Welt
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